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27. März 2012

Denk mal drüber nach



Fingerspitzen sanft aneinandergedrückt, die Hände formen eine Raute – seit Jahren macht die deutsche Kanzlerin Angela Merkel immer wieder dieses "Geheimzeichen". Und sie ist nicht mehr alleine: Weltweit imitieren Politiker und Prominente das ominöse Merkel-Zeichen. Steckt hinter der mysteriösen Geste eine geheime Botschaft? Im Internet diskutieren doch tatsächlich Verschwörungstheoretiker über die sogenannte "Raute der Macht". Ein Zeichen an Aliens? Ein Code der Freimaurer? Hat es was mit dem Maya-Kalender und dem Ende der Welt zu tun? Man  weiss es nicht. Darum, denkt mal drüber nach. Frau Merkel selbst hat übrigens eine viel profanere Erklärung für das Zeichen: Es helfe ihr, den Oberkörper aufrecht zu halten ...









29. Februar 2012

Gestatten: 29. Februar, Schalttag!

Heute arbeiten wir gratis, gewusst? Ein unbezahlter, zusätzlicher Tag - dieser 29. Februar. Schaltjahre sind wichtig. Ohne sie würde irgendwann alles durcheinanderkommen. Und vermutlich so enden wie der Maja-Kalender. Im Ende der Welt. Da wir aber einen Schalttag haben, wird uns das nicht passieren. Nicht uns. Alle vier Jahre braucht es den zusätzlichen Tag, um den Kalender im Lot zu halten. Der Schalttag hat allerdings mehr zu bieten, als auf den ersten Blick offenkundig wird. Unzählige Menschen feiern an diesem Tag ihren Geburtstag. Lustigerweise keiner meiner Facebook-Freunde, obwohl die doch sonst jeden Tag Geburi haben. In Frankreich erscheint eine eigene Zeitung, die mit viel Humor auf die Ereignisse der vergangenen vier Jahre zurückblickt. Ausserdem freuen sich die europäischen Finanzminister über den zusätzlichen Tag. 

Heute feiert zum Beispiel Rainer Zufall seinen 16. Geburtstag. Geboren wurde er am 29. Februar 1948. Tausende Schaltjahrkinder gibt es in der Schweiz und obwohl ich kein Einziges kenne, statistisch gesehen ist die Geburtenrate am Schalttag im Mittel. Rainer Zufall sieht sein seltenes Geburtsdatum übrigens gelassen und freut sich darauf, mit 72 Jahren endlich volljährig zu werden.

"La Bougie du Sapeur", also „Die Kerze des Feuerwehrmannes“, heisst eine französische Zeitung, die nur am Schalttag erscheint. 1980 entstanden aus der Stammtischlaune einer Herrenrunde, ist das Blatt zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Die Auflage liegt jenseits von 200.000 Exemplaren. Alle Journalisten schreiben ehrenamtlich. Die einzige Entlohnung ist – in Anlehnung an die Entstehungsgeschichte – ein üppiges Mahl in einem noblen Pariser Restaurant. Ein Abo für das 21. Jahrhundert kostet 60 Euro.


Aber der Schalttag ist nicht nur lustig: Mit 83 Toten ereignete sich am Schalttag 1964 eines der grössten Unglücke der Zweiten Republik. Bei dichtem Nebel raste eine Turboprop-Maschine der britischen Fluglinie „Cunard British Eagle Airways“ gegen die 2675 Meter hohe Gamslahnerspitze in Tirol. 75 Passagiere und acht Besatzungmitglieder waren auf der Stelle tot. Unter grosser Gefahr für das eigene Leben suchten Rettungsmannschaften im schwer zugänglichen Gebiet nach Überlebenden. Ohne wirklich grossen Erfolg. Auch für alle Berufstätigen ist ein Schaltjahr nur bedingt ein Grund zur Freude. Denn sie schenken ihrem Arbeitgeber einen ganzen Tag. Der Finanzminister hingegen reibt sich die Hände. Schaltjahre bedeuten mehr Einnahmen. Schliesslich wird auch am 29. Februar getankt, gegessen und geheizt.

2004 würdigte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) den Schalttag darum in einer Studie. Er wurde massgeblich für das unerwartet hohe Wirtschaftswachstum verantwortlich gemacht. Dieser „Kalendereffekt“ ist seit langem bekannt, wird aber von der Politik gerne verschwiegen, um die Arbeitnehmer nicht unnötig auf ihre unbezahlte Mehrleistung aufmerksam zu machen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kommentierte 2004, dass der Kalender das Wachstum stärker fördere als alle halbherzigen Wirtschaftsreformen. Wer keine Lust auf Mehrarbeit ohne mehr Lohn hat, am 11. März hat man die Chance sich dagegen zu wehren. Also ab an die Urne und JA zu 6 Wochen Ferien im Jahr! 

Aber woher kommt dieser ominöse Schalttag eigentlich? Ohne Schalttag würde sich das Datum jedes Jahr einen Vierteltag gegenüber der Jahreszeit verschieben. Nach ein paar Jahrtausenden wäre der Dezember dann ein wonniger Sommermonat - was ich persönlich ja noch witzig fände. Schon den Ägyptern war dieses Problem 238 vor Christus aufgefallen. Sie führten alle vier Jahre einen Schalttag ein. Julius Caesar übernahm diese Idee später in den Julianischen Kalender. Trotz dieser Modernisierung war das Kalenderjahr rund elf Minuten länger als das Sonnenjahr. Die Minuten summierten sich. Im 16. Jahrhundert liess Papst Gregor XIII. deshalb einfach zehn Tage im Oktober ausfallen und modernisierte die Schaltjahrregel erneut.

20. Februar 2012

Sehr politisch, Herr Wasserhahn!

Während ganz Deutschland über Wulff und Gauck diskutiert, nisten sich in der Schweiz immer häufiger terroristische Zellen ein, welche ihren Ursprung bei unseren nördlichen Nachbarn haben. Ich persönlich war der Meinung, dass diese Gruppierung schon lange der Vergangenheit angehört, aber nein, ich habe mich geirrt. In unserer neuen Wohnung scheint sie es sich bequem gemacht zu haben, gut getarnt auf dem Gästeklo. Welches übrigens ROT dekoriert ist. Zufall? Ganz bestimmt nicht. Der Anfang einer ganz üblen Geschichte. Wetten?

Ach, ihr wisst nicht wovon ich hier gerade erzähle? Na, dann haltet euch mal fest und schaut selber. Die roten Terroristen der 70er und 80er Jahre sind zurück. Sie verstecken sich auf unserem Gäste-WC! 


Fussnote für die jüngeren LeserInnen: RAF = Rote Armee Fraktion

14. Februar 2012

Hände hoch, das ist ein Überfall!

Valentinstag? Okay. Der Tag der Liebe, aber auch der Tag der Zuneigung und der Erotik. Darum ein passender Tag, um ein Webfundstück zu präsentieren: Zugegeben, einen Kalender im März heraus zu bringen ist schon ziemlich mutig. Doch der Inhalt ist so zeitlos und speziell, dass man die Verspätung gern verzeiht. Gestylt hat den sogenannten  „VMan“-Pin-up-Kalender Madame Carine Roitfeld, die ehemalige Chefredakteurin der „Vogue“ Paris. Und natürlich holt sie auch nicht irgendjemanden vor die Kamera, wenn es ein ganzes Jahr mit subtiler Erotik zu füllen gilt: 12 Monate – 12  Models. Ein paar davon durchaus bekannt, da gibt es Miranda Kerr als Miss April, Candice Swanepoel als Miss Juli und Karolina Kurkova posiert für den Dezember.  Sie alle vor schneeweissem Hintergrund, in Victoria’s Secret-Lingerie und Schuhen von Manolo Blahnik. An ihren Beinen pastellfarbene Strumpfhosen und - der Grund warum ich überhaupt darüber blogge, weil ich die Idee einfach lustig finde! -  über ihren Gesichtern... Dabei geht es vermutlich nicht darum, das Antlitz der Supermodels zu verstecken, oder an einen Banküberfall zu erinnern – eher um das Spiel von Fetisch und einer gewissen Uschuld. Egal, ich find die Idee mit den Strümpfen über den Modelköpfen einfach witzig.



10. Februar 2012

Christoph Blocher war ein dummes Kind?

Nun, zu diesem Schluss muss man fast kommen, wenn man den Professoren der Uni Ontario glaubt. Ihre Studie sorgt derzeit in England, Kanada und den USA - und inzwischen auch bei uns - für zünftig Gesprächsstoff: Die Wissenschaftler haben auf Basis einer 20 Jahre dauernden Langzeitbeobachtung ermittelt, dass Kinder mit einem tiefen Intelligenzquotienten (IQ) im Erwachsenenalter eher zu Vorurteilen und wertkonservativen Einstellungen neigen - also eher rechts denken und wählen. Der Grund, Wertkonservative Ideologien vermitteln Struktur und Ordnung, erklärte der Studienleiter. Leider würden sie aber gleichzeitig dazu tendieren, Vorurteile zu verstärken. Mit anderen Worten: Sie geben einfache Antworten auf komplexe Fragen. Konservative Einstellungen fördern darum automatisch das Missbehagen gegenüber Veränderungen und regen nicht zu kritischem Reflektieren an. Und diese intellektuelle Bequemlichkeit lässt die geistigen Fähigkeiten weiter verkümmern.


Für mich persönlich gilt in Sachen Wissenschaft und Studien eh seit Jahren das gleiche Motto: "Traue keiner Studie, die du nicht selber gefälscht oder finanziert hast!" Die Ergebnisse bedeuten nicht automatisch, dass alle Rechten dumm und alle Linken klug sind. Wer dann aber die Kommentare im Netz, zum Beispiel bei "20 Minuten" ) oder Radio Argovia liest, der muss zwangsläufig feststellen, dass die Studie - zumindest im Ansatz - auf der richtigen Fährte ist. Während sich vermeintliche SVP-Wähler ärgern und pöbeln, drückt sich die vermeintlich linke Wählerschicht irgendwie gewählter aus... Subjektives Empfinden, ich weiss. 


Aber nicht nur bei uns wird heftig diskutiert, der entsprechende Beitrag zum Thema auf der beliebten "Huffington Post" verzeichnet über 14 000 Kommentare. Der eher rechtsgerichtete britische "Daily Mail Online" bloss 1000. Darüber witzelt dann natürlich wieder der eher linke "Guardian", sein Konkurrent würde nicht nur die eigenen Leser beleidigen, sondern sie in der Kommentarspalte auch noch dazu einladen, die Studie zu bestätigen. Meine Worte! Witzig bei "Daily Mail Online" empört sich ein Leser, er habe einen IQ von 200 und trotzdem eine rechte Gesinnung. Dumm nur, dass die Skala der gängigen IQ-Tests bei 161 Punkten aufhört. Das hat diesem Genie wohl niemand mitgeteilt...

Um den Frieden zu wahren sei an dieser Stelle darum auch vermerkt, die viel zitierte linke Vorstellung, jeder Mensch sei wundervoll und einzigartig und lieb, ist ebenso naiv wie die rechte, alles Fremde sei gefährlich. 

27. Januar 2012

Wer bin ich und was tu ich eigentlich hier?

Unter diesem Motto befragt Stefan Raab in regelmässigen Abständen seine Mitarbeiter. Mittels einem Blindtest versucht er dann rauszufinden, welcher Angestellte ihm gegenüber sitzt und welche Aufgabe dieser in seiner Firma Brainpool hat. Nun, ich hab mir die Frage auch mal selber gestellt und siehe da, ich habe sogar eine Antwort darauf gefunden. Nein, Spass beseite.  Aber da ich bis zum heutigen Tag immer noch erklären muss, für welche US-Firma ich denn nun genau arbeite, stelle ich fest, dass ich mir in meinem Job - die Marke Dermalogica in der Schweiz bekannt(er) zu machen - noch mehr Mühe geben muss. Wobei sich das bislang Erreichte durchaus sehen lassen kann. Ein kleiner Querschnitt und damit auch gleich ein schönes Weekend allerseits. Ganz ohne Arbeit übrigens... 













12. Januar 2012

Lutscher! Kannibale! Zecke! Motzki!

Nein, das gibt keine Fluch-Orgie heute, vielmehr eine Liste von Spitznamen. Morgen startet ja das RTL Dschungelcamp, mit von der Partie der Fussballer Ailton - auch bekannt unter dem Titel Kugelblitz. Nun, warum man ihn so nennt, das dürfte spätestens nach der ersten Folge von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" klar werden. Seine Figur erinnert durchaus an eine Kugel, wobei man Ailton zugestehen muss, dass er trotzdem immer blitzschnell war in seiner aktiven Zeit. Eben, ein Kugelblitz halt. Das Fussballbusiness bietet aber noch andere, zum Teil äusserst witzige, Spitznamen. Die BILD-Zeitung hat unlängst ein paar von ihnen (fast 100 Stück) aufgelistet, nachfolgend eine kleine Auswahl: 
  • Andreas Möller – Heintje
  • Gerald Asamoah – Blondie
  • Khalid Boulahrouz – Der Kannibale
  • Jupp Heynckes – Osram
  • Mark Wilmots – Kampfschwein
  • Michael Zorc – Susi
  • Simon Rolfes – Simse
  • Tomas Rosicky – Schnitzel
  • Torsten Frings – Lutscher
  • Andreas Neuendorf – Zecke
  • Ottmar Hitzfeld – Der General
  • Dieter Eilts – Ostfriesen Alemao
  • Edgar Davids – Pit Bull
  • Guido Buchwald – Diego
  • Oliver Reck – Pannen-Olli
  • Rudi Völler – Tante Käthe
  • Bernd Schneider – Schnix
  • Bernd Schuster – Der blonde Engel
  • Franz Beckenbauer – Der Kaiser
  • Gabriel Batistuta – Bati-Gol
  • Hasan Salihamidzic – Brazzo
  • Helmut Rahn – Der Boss
  • Horst Hrubesch – Kopfball-Ungeheuer
  • Robert Huth – The Berlin Wall
  • Felix Magath – Quälix
  • Ansgar Brinkmann – Der weisse Brasilianer
  • Matthias Sammer – Motzki
  • Berti Vogts – Der Terrier
  • Gerd Müller – Bomber der Nation
  • Jürgen Klinsmann – The Diver oder Flipper
  • Lionel Messi – El Pulga (Der Floh)
  • Oliver Kahn – Der Titan
  • Lukas Podolski – Prinz Poldi
  • Sepp Maier – Die Katze von Anzing
  • Stefan Effenberg – Der Tiger
  • Thomas Häßler – Icke
  • Ruud van Nistelrooy – Van the Man
  • Werner Lorant – Werner Beinhart
  • Willi Lippens – Ente
  • Zinedine Zidane – Zizou
  • Kevin Scheidhauer – Scheide
  • Pierre-Michel Lasogga – Lasagne

6. Januar 2012

Sieben Fakten über die Biene

  1. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass und wie sich Bienen verständigen, bloss haben Majas Verwandte ein grosses Problem, sie können keine Fremdsprachen lernen: ägyptische und deutsche Bienen zum Beispiel können sich darum nicht miteinander unterhalten. 
  2. Bienen  haben (angeblich) fünf Augen.
  3. Honigbienen sterben an ihrem ersten Stich.
  4. Um ein halbes Kilo Honig zu produzieren, müssen Bienen rund 2 Millionen Blüten anfliegen.
  5. Bienen töten pro Jahr mehr Menschen als Giftschlangen.
  6. Wenn es kalt wird, versammeln sich Bienen in ihrem Stock und beginnen gemeinsam zu zittern, wodurch der Stock aufgeheizt wird.
  7. Bienenköniginnen legen bis zu 3000 Eier pro Tag. 
Und ja, ich habe mir gestern ein Klugscheisser-Buch, gefüllt mit nutzlosem Wissen drin, gekauft. Warum gerade die Fakten über die Biene? Nun, ich mag sie halt, die Bine... 

2. Januar 2012

Augen auf bei der Berufswahl

Was macht eigentlich Oliver Pocher? Der war ja mal mit Harald Schmidt in der ARD, danach hat er die Ex von Boris Becker geheiratet, anschliessend gab es 3 Kinder und nun ist es etwas ruhiger geworden um den Herrn Pocher. Vorbei mit den ausverkauften Tourneen durch grosse Hallen und auch eine eigene TV-Sendung ist derzeit nicht in Sicht. Da muss sich der Herr Pocher wohl aktuell mit ein paar Paneels begnügen - zusammen mit den üblichen Verdächtigen Kim Fisher und Co. Da die 3 Kinder aber vermutlich etwas Geld kosten, hat sich Oliver Pocher ein zweites Standbein aufgebaut und in Leipzig ein Geschäft eröffnet. 


Mehr Fotos und Geschichten aus Leipzig und Umgebung und darüber, was Monsieur Fischer in den letzten Tagen - als hier Sendepause war - so getrieben hat, über feines Essen, leckere Getränke und gaaaaanz liebe Menschen (Hach!) gibts in den kommenden Tagen.

An dieser Stelle aber schon einmal ein Gutes Neues Jahr und auf gehts 2012!

21. Dezember 2011

KIm Jong Il lebt!

Ja, es ist so wie bei Elvis. Auch Kim Jong Il hat seinen Tod nur inszeniert, um ungestört seiner wahren Leidenschaft nachgehen zu können: DJ Kim Jong Il hängt Nacht für Nacht in Clubs ab und steht hinter den Plattentellern. Und er kennt sie alle, egal ob David Guetta oder Moby. Ihr glaubt mir nicht? Bitte sehr, hier die exklusiven Beweisfotos. 







Quelle: http://kimjongildroppingthebass.tumblr.com/

24. November 2011

Grüsse aus dem Nebelloch

Unter Nebel (althochdeutsch nebul, verwandt mit lateinisch nebula, und griechisch νέφηλη (nephele) oder νέφος = „Wolke“) versteht man in der Meteorologie einen Teil der Atmosphäre, in dem Wassertröpfchen fein verteilt sind, und der in Kontakt mit dem Boden steht, wobei die Wassertröpfchen durch Kondensation des Wassers der feuchten und gesättigten Luft entstanden sind. Fachlich gesehen ist Nebel ein Aerosol, in der meteorologischen Systematik wird er jedoch zu den Hydrometeoren gezählt. Das schreibt Wiki über den Nebel. Ich sage: F*** Y** Nebel! 


Seit einem gefühlten halben Jahr steh ich jeden Morgen auf und muss mir keine Gedanken machen, was ich anziehen soll oder ob ich gar eine Sonnenbrille brauche. Nein, Nebel so weit das Auge reicht. Und es reicht nicht weit. Denn von Nebel wird nur bei einer Sichtweite von unter 1 Kilometer gesprochen. Der Rest gilt als Dunst. Aber auch das hilft mir nicht weiter. Ich kann diesen doofen weissen Mist nicht mehr sehen. Besonders die Region um Aarau ist verseucht, wie eine Statistik beweist, wir gelten sogar als Nebelloch. Welch Ehre... 

90-100% Nebeltage im Winterhalbjahr ("Nebellöcher"): Murten / Morat, Lyss, Biel / Bienne (dichter Nebel), Grenchen (dichter Nebel), Solothurn (dichter Nebel), Olten (dichter Nebel), Zofingen (dichter Nebel), Aarau (dichter Nebel), Lenzburg (dichter Nebel), Wohlen, Hochdorf, Cham, Kloten (Hochnebel), Winterthur (Hochnebel), Frauenfeld (Hochnebel), Weinfelden (z.T. dichter Nebel), Amriswil, Dotzwil, Romanshorn, Arbon

Der Sonnenschein ist direkt für unsere Gesundheit verantwortlich. Die Sonne ist für die Bildung von Vitaminen und für die Gesundheit verantwortlich. Sonnenloses Leben ergibt mehr Depressionen. Die Wetterstatistik der Schweiz, die Nebeltage als "Sonnentage" bezeichnet, ist also gleich in mehrfacher Weise eine Lüge, wenn nicht sogar Körperverletzung. Okay, man könnte sich den Wohnort gemäss Nebeltagen aussuchen oder man wechselt gleich das Land, weil fast der gesamte schweizer Wirtschaftsraum gemäss Nebelstatistik eigentlich unbewohnbar ist. Dass es in Aarau ein Transportunternehmen gibt, dass Nebel heisst, muss wohl Galgenhumor sein.

Nebel, geh weg. Nicht jeder hat Zeit Tag für Tag über die Nebelgrenze zu reisen, es soll Menschen geben, die arbeiten müssen. Erst recht wird das schwierig, wenn die Obergrenze dann noch bei 1500 Metern liegt. Du blöder Nebel, du. Grüsse nach Basel, da scheint - laut Statistik - das Wort Nebel nicht einmal bekannt zu sein. Dafür habt ihr die Chemie, ätsch! 

27. Oktober 2011

Schnappschuss

Wetten, dass dieser Laden in der heutigen Zeit so richtig rentiert?

20. Oktober 2011

Jeden Tag erhöht sich die Zahl derer *

Wir treffen sie überall. Auf der Strasse. Im Supermarkt. Im Geschäftsleben. An der Bushaltestelle. Wir haben sie am Telefon. Lesen von ihnen im Internet oder der Zeitung. Manchmal stehen sie am Strassenrand und grinsen uns an. Wir können sie wählen oder auch nicht. Bei ihnen Brot kaufen oder eine Auskunft einholen. Sie sind viele. Manchmal hab ich den Eindruck, zu viele. Aber ohne sie würde es ja auch nicht gehen. Denn ohne sie wäre diese Welt langweilig. Wir hätte nichts mehr, worüber wir uns ärgern könnten. Und ohne sie würde unser ach so einzigartiger Perfektionismus niemals so strahlen. Eigentlich sollten wir ihnen dankbar sein. Lustigerweise hab ich erst gestern wieder festgestellt, dass sich gewisse auch über Jahre nicht verändern. Waren sie es früher, sind sie es heute noch immer. Eben, sie sind halt so. Aber lassen wir uns durch sie die Laune verderben? Durch ihre eigene Unzufriedenheit? Niemals. Die giftige Kröte Neid tut dann noch ihren Teil dazu. Aber eben. Was wären wir ohne sie. Immer daran denken, wenn ihr das nächste Mal im Bus, im Supermarkt oder auf der Strasse einem gegenübersteht. Oder das nächste Mail euch nervt. Der Telefonanruf euch ärgert. Sie sind zwar viele, aber sie sind nicht glücklich. Wir schon. Ätsch!




* die mich am Arsch lecken können.



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7. September 2011

Xherdan Shaqiri Superstar?

Behrami, Xhemaili, Mehmedi, Shaqiri, Xhaka, Bunjaku... die Schweizer Nati hat gestern Abend Bulgarien besiegt und wenn man auf dem Arbeitsweg die SVP-Wahlplakate sieht, dann kommt zumindest mir das schon ein bisschen komisch vor. "Albaner schlitzen Schweizer auf!", vielleicht sollte die Volkspartei ihre Slogans wirklich noch einmal überdenken. "Albaner schiessen Schweizer zur EM!" oder "Albaner begeistern Schweizer Fussballfans!". Denn mal ehrlich, so gross sind die Unterschiede zwischen der Schweiz und Albanien nicht wirklich. 



Und falls das mit der Integration schweizweit nicht klappen sollte, in Aarau sollten sich die Albaner sonst besonders wohl fühlen. Wer das Logo von unserem Altstadtbier kennt, weiss warum. Ansonsten hier eine kleine Gedankenstütze in Sachen Heraldik.


12. August 2011

10 Dinge

Die Männer einfach viel besser können als Frauen. Gelesen in einem Männermagazin, gegrinst und nun hier aufgezählt. Nicht ganz ernst gemeint, aber hey, es ist Freitag. Schönes Weekend allerseits!

  1. Alkohol trinken: Und zwar ohne sofort betrunken zu sein. Ist aber auch nicht immer nur ein Vorteil. 
  2. One Night Stands: Egal, wie viele wir schon hatten - wir gelten niemals als Schlampen. Nur als Helden. 
  3. Pinkeln: Können wir aus dem Stand. Überall. Und vorallem ganz alleine! 
  4. Über Kopfsteinpflaster gehen: Geht in Stöckelschuhen eben nicht so gut und da wir selten solche tragen... 
  5. Ein Action-Held sein: Rambo, Terminator, Superman, Blade - alle Männer. Und nein, Lara Croft ist kein Action-Star - sondern ein Lustobjekt. 
  6. Sachen verstauen: Schaffen wir ohne Handtasche, meist. Und Männer fliegen auch ohne Übergepäck, meist. 
  7. Fussball spielen: Nun die Frauen WM war cool. Hope Solo zieht sich bald aus, aber: 2003 verlor die deutsche Frauen Nationalmannschaft gegen die Jungs des B-Jugend des VfB Stuttgart mit 0 zu 3.
  8. Abnehmen: Frauen haben rein biologisch bedingt mehr Fettanteil im Körper. Ätsch!
  9. Karriere machen: Unfair, klar. Aber Tatsache ist, dass Männer mehr Vorstandvorsitzende stellen als Frauen und dabei auch mehr verdienen. 
  10. Duschen, abtrocknen, anziehen: Und das alles in weniger als 15 Minuten!

Quelle: Playboy September 2011

9. Juni 2011

Robbie Williams hat einen...

Jane Fonda ebenso. Michael Douglas, zusammen mit Catherine Zeta Jones. Und nun hat also auch Robbie Williams einen. Debra Messing und Barbra Streisand ebenso. Die Rede ist vom Coton de Tuléar- der Capo-Rasse. Aber eine Frage sei erlaubt: hat Rob die Restbestände von Gadaffis Viagralieferungen ganz alleine gefressen?



Aber immerhin hatte er unten rum noch etwas an, im Gegensatz zum Schweizer Model Angela Martini. Sie liefert auf dem roten Teppich einen medienwirksamen Upskirt und man(n) stellt fest: Frau Martini mags luftig.

2. Juni 2011

Auffahrt, was nun?

Was bei uns in der Schweiz Auffahrt heisst, nennt in Deutschland bekanntlich hoch offiziell Christi Himmelfahrt. Das klingt dann auch gleich so wie ein richtiger, kirchlicher Feiertag. Unterm Strich läuft bei unseren nördlichen Nachbarn aber am heutigen Freitag glaub mehr als bei uns, der Grund heisst: Vatertag! Nun, wie soll man den Tag erklären? Männer laufen mit einem Bollerwagen, Musik und Alkohol durch die Wälder und trinken sich dabei ins Koma. Also kein Verlgleich mit unserem Muttertag, kein Wunder heisst der Tag im Osten dann auch "Herrentag". Das triffts irgendwie schon eher. Ich hab bei YouTube ein lustiges Video gefunden, welches die Vorbereitungen zum Vater- oder eben Herrentag zeigt. Ja, ich glaub das würde mir - zusammen mit ein paar guten Kumpels und tollem Wetter  - durchaus auch noch gefallen...


In der Schweiz gehen wir es da schon ruhiger an. Ich weiss gar nicht, aber ich glaube, viele Lokale sind heute geschlossen und es ist Garten und Grillen angesagt. Viele Leute gehen auch Wandern oder machen sonstige Ausflüge in die Berge. Ich für meinen Teil freu mich aufs eine Runde Seele hängen lassen,  gut Essen und am Abend dann ab ins Kino, "Hangover 2" läuft in Aarau im Original. Wer sich im Laufe des Tages bequem auf dem Liegestuhl einen aktuellen Kinofilm anschauen möchte, dem lege ich die folgenden Seiten ans Herz: Kinokiste.com und Mobilfilme.com - ich verlink sie ganz bewusst nicht, weil sie nicht wirklich legal sind. Aber da gibts sämtliche aktuellen Kinofilme gratis als Stream aufs iPhone oder den iPad. Ja, richtig gelesen, als Stream. Es ist also kein Download nötig um sich Scream 4, Pirates of the Carribean 4 oder Alemanya anzuschauen. Klar, wer es downloaden möchte, der kann das gerne tun. Ansonsten brauchts lediglich ein Wlan/Wifi-Netz und einen bequemen Liegestuhl an der Sonne... Spass pur!

Ach ja, wer sich - so wie ich - Jahr für Jahr fragt, warum oder besser gesagt, was wir am heutigen Tag genau feiern, hier eine kurze Erklärung zum Thema Auffahrt bzw. Christi Himmelfahrt: Christi Himmelfahrt (lat. Ascensio Domini "Aufstieg des Herrn") bezeichnet im christlichen Glauben die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel. Christi Himmelfahrt wird am 40. Tag des Osterfestkreises, also 39 Tage nach dem Ostersonntag, gefeiert. Deshalb fällt das Fest immer auf einen Donnerstag. Der frühestmögliche Termin ist der 30. April; der spätestmögliche der 3. Juni. Amen! 

Aber ich möchte jetzt nach nicht päpstlicher als der Papst sein und schliesse den heutigen Beitrag darum mit einem Geschenk an alle Väter und/oder Männer. Schliesslich ist es heute ihr Tag, zumindest in Deutschland. Den Vatertag gibts zwar auch in der Schweiz, am kommenden Sonnntag, aber irgendwie hat der eher was mit Emanzipation als mit Feiern zu tun. Darum, einen schönen Vatertag allerseits - wünscht euch Michelle Hunziker. Alle Jahre, wieder zeigt sie uns im Frühsommer ihre Kurven und irgendwie werd ich den Eindruck nicht los, die Frau wird einfach nicht älter!