15. Mai 2007

Mabuse lebt!

Man hört und liest ja immer mal wieder, dass Eltern ihre Kinder mit schlimmen Namen bestrafen. Die Beispiele sind vielfältig: Kunigunde oder Hortensia, Archibald oder Zenobius. Dann gibts noch das andere Beispiel, das Kind hat eigentlich nen tollen Namen; bloss wird der dann im Laufe der Zeit von einem - nicht mehr so tollen - Übernamen abgelöst.

Wie ich heute in der Zeitung gelesen habe, läuft seit gestern Abend bei RTL die Sendung "Let's Dance". Ich selber habs nicht gesehen und werde es mir auch nicht antun. Trotzdem musste ich eben kurz googeln, weil ich nicht glauben konnte, wie eine der Tänzerinnen dieser Sendung heisst. Kurz setzen, zurücklehnen und geniessen:

Motsi Mabuse

Jetzt ist zu bemerken, dass diese Frau ihre Wurzeln in Afrika hat. Dort haben sie ihre Eltern mit dem Namen Motshegetsi gesegnet. An sich ein toller, exotischer Name. Nur, das war dann wohl für deutsche Zungen zu kompliziert (ich erinnere an den "Schianti"-Wein, den "Tschapputschino"-Kaffee oder die "Knokkis") und so wurde aus Motshegetsi dann wohl Motsi Mabuse. Das arme Kind, als ob es nicht schon gereicht hätte, die Tanzpartnerin von Guildo Horn zu sein.

Wenn der Harald mit dem Oli....

Die Ankündigung, dass der Oliver Pocher ab Herbst zusammen mit Harald Schmidt in der ARD eine Sendung moderieren wird, hat mich doch ziemlich überrascht. Zwar schätze ich den Pocher durchaus als lustigen Zeitgenossen, im Doppelpack mit dem "Godfather of German Comedy" kann ich ihn mir aber ganz und gar nicht vorstellen. Ich bin seit Jahren ein bekennender Fan von Harald Schmidt. Bereits zu "Schmidteinander"-Zeiten sass ich jeweils begeistert vor der Flimmerkiste. Ich hab die meisten seiner Bücher, kenne sein Cabaret-Programm auswendig, hab ihn live gesehen und ihn in einer Bar des Nachts in Montreux sogar mal interviewt. Ein Genie!

Anders der Pocher. Ihn finde ich zwar ebenfalls lustig, bin aber je länger je mehr gelangweilt. Seine Sprüche beschränken sich eigentlich nur auf Kollegen-Schelte. Klar, ich nerv mich auch tierisch über irgendwelche Nasen, welche Tag für Tag in den Medien auftauchen. Und da tut es auch gut, dass mal einer sein Maul aufmacht und über all die gruseligen Gestalten lästert. Schade ist aber, dass sich der Pocher nur darauf verlässt. Seine Auftritte, zum Beispiel beim "QQC", beschränken sich dann auch auf Pointen über Tine Wittler, Patrick Lindner und Co. Auf Dauer eher langweilig.

Nun gut, die ARD wird sich etwas überlegt haben bei der Verpflichtung von Oliver Pocher. Reizvoll dürfte das Projekt, welches ab Mitte Oktober jeweils am Donnerstag über den Bildschirm flimmern wird, alleweil werden. Nur befürchte ich, dass damit auch der langsame Abschied vom grossen Meister Schmidt eingeleitet wird. Angefangen damit, dass seine Late-Night-Show künftig nur noch einmal pro Woche ausgestrahlt wird und nun wird ihm eben noch ein Jungspund daneben gesetzt. Eine Frage in dem Zusammenhang, was passiert ab Herbst dann mit Michael Andrack, dem aktuellen Sidekick?

Klare Worte zum Entscheid der ARD-Teppichetage findet Spiegel-Online:

Jetzt kommt Aldi-Brause ins Champagnerregal, genauer: ein fieses Mixgetränk wird auf den Markt geworfen, Alkopop für die gute Laune. Wir sagen Nein zur brüllenden Gegenaufklärung, Nein zur Ölpest des Comedy-Wahns, Nein zum besinnungslosen Dauerlachen.Wir sagen: Lieber mit Harald Schmidt untergehen als mit Oliver Pocher weiterleben.

22 Folgen hat das Erste erst einmal geplant mit Harald Schmidt und seinem frisch angetrauten Mitkomiker Oli Pocher. Danach soll entschieden werden, wie es mit diesem Duo Infernale weiter gehen soll. Die ARD erhofft sich von diesem Schritt natürlich mehr Zuschauer. Bei seiner ersten Sendung im Dezember 2004 hatte Schmidt über 5 Millionen Fans vor dem Bildschirm vereint. Seitdem ging die Quote regelmässig bergab. Nach letzten Umfragen schauen derzeit noch gerade mal etwa anderhalb Millionen regelmässig rein bei Schmidt und Andrack. Trotzdem, ich behaupte, diese 1,5 Millionen Zuschauer sind Fans. Und als Fan hält man es auch mal gerne aus, wenn der Harald 30 Minuten lang über "das Nichts" philosophiert. Und Madame Natalie Licard daneben sitzt und schweigt.

Focus bezeichnet das Zusammengehen von Schmidt und Pocher als Zwangsheirat und weist darauf hin, dass die Scheidungsrate in Deutschland bei über 40 Prozent liegt. Und versucht dann diese Hochzeit wie folgt zu erklären:

Hast du alten Star, den Junge nicht mögen, nimmst du dazu jungen Stern, den Alte nicht mögen.

Fazit: Ich gebe dem Duo bestimmt mal eine Chance. Bringt ja nix, jetzt bereits alles zu verteufeln, bevor man die erste Minute der neuen Sendung "Schmidt & Pocher" gesehen hat. Danach kann ich dann immer noch eine Entscheidung für mich treffen, ob mir das Niveau der gemachten Witze passt oder nicht. Und es kann dann auch durchaus sein, dass ich mich ab Spätherbst Donnerstags um 22.45 Uhr mit Bühnenprogrammen, CD's oder Bücher über die selbst auferlegte Schmidt-freie TV-Zeit hinwegtröste.

14. Mai 2007

Gilbert Gress zum FC Aarau!

Unglaublich aber wahr. Hier die offizielle Mitteilung der FC Aarau AG:

Beim FC Aarau will man nichts unversucht lassen, den Ligaerhalt zu schaffen. Für die letzten drei Meisterschafts- und anstehenden Barragespiele wird Gilbert Gress die Verantwortung für die erste Mannschaft übernehmen. Gress hat seine Zusage nach sorgfältiger Absprache und intensiver Videokonsultation erteilt. Beim FCA ist man überzeugt, so nochmals neue Impulse zu setzen und die Voraussetzung zu schaffen, um auch in der 26. Saison in Folge in der obersten Spielklasse zu verbleiben. Gilbert Gress leitet am Dienstagnachmittag, 15. Mai, erstmals das Training. Er wird assistiert vom bisherigen Assistenten Silvano Bianchi. Gress steht dem FC Aarau bis zum Abschluss der Meisterschaft zu Verfügung.

Tja, grundsätzlich finde ich es ja gut, dass man beim FCA nichts unversucht lässt. Was der gute Gilbär allerdings in der knappen Woche bis zum Schluss der Saison noch reissen kann, werden wir sehen.

Das cinematographische Stöckchen

Das Ding lag hier grad so rum. In dieser Woche werden in Cannes bekanntlich zum 60sten Mal die Goldenen Palmen verliehen und da mich erst letzte Woche noch jemand auf meine Lieblingsfilme angesprochen hatte (ja, genau Du warst es!), heb ich es auf und spiele ein bisschen damit.

1. Ein Film, den Du mehr als zehnmal gesehen hast
Rocky

2. Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast
Angel Heart (2 mal)

3. Nenne eine/n Schauspieler/in, wegen dem/r Du geneigt wärst, einen Film zu sehen
Jean Reno

4. Nenne eine/n Schauspieler/in, wegen dem/r Du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen
Jean-Claude Van Damme

5. Ein Film, aus dem Du regelmäßig zitierst
"The Meaning of Life" (Der Sinn des Lebens)

6. Ein Film-Musical, von dem Du alle Texte der darin gesungenen Songs auswendig weißt
"Der Zauberer von Oz".... am Schluss "Somewhere over the Rainbow...."

7. Ein Film, bei dem Du mitgesungen hast
"The Wall" (aber nur ganz leise)

8. Ein Film, den jeder gesehen haben sollte
"Le Grand Bleu"

9. Ein Film, den Du besitzt
Oh, viele. Aber ich such mir jetzt mal "Comme un Aimant" aus.

10. Nenne einen Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat
Jack Black

11. Hast Du schon einmal einen Film in einem Drive-In gesehen?
Nein

12. Schon mal in einem Kino geknutscht?
Aber hallo... und dabei den Film komplett vergessen.

13. Ein Film, den Du schon immer sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist
"Crustacés & Coquillages" und einige andere.

14. Hast Du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?
Ja, mal bei den Filmfestspielen in Cannes. An den Namen erinnere ich mich aber nicht mehr. Irgend so ein Splatter-Movie, ganz übel.

15. Ein Film, der Dich zum Weinen gebracht hat
"Jenseits der Stille", immer wieder.

16. Popcorn?
Mit viel Salz und Butter.

17. Wie oft gehst Du ins Kino?
Zu selten, aber seit die Filme meist nur noch in Deutsch laufen, macht es keinen Spass mehr.

18.Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
"Saint Jacques.... La Mecque"

9. Welches ist Dein Lieblingsgenre?
Hauptsache Frankreich

20. Was war Dein erster Film, den Du im Kino gesehen hast?
"Bernard und Bianca"

21. Welchen Film hättest Du lieber niemals gesehen?
"Herr der Ringe, die Gefährten", gähn!

22. Was war der merkwürdigste Film, den Du mochtest?
"Baise Moi" (in der ungeschnittenen Version)

23. Was war der beängstigendste Film, den Du je gesehen hast?
"The Ring"... mit in der Nacht während einem Gewittersturm.

24. Was war der lustigste Film, denn Du je gesehen hast?
Die guten alten Monty Python-Klassiker.

Ich möchte niemanden nötigen, dieses Stöckchen aufheben zu müssen. Wer sich aber dazu berufen fühlt und gerade Lust auf dieses Thema hat: Bitte sehr! Aber hinterlasst doch einen Kommentar, würde dann gerne mitlesen. Film ab!

13. Mai 2007

Tausche Euros gegen Gold

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter und bezahlter Eintrag.

Taaraaa... Herzlich willkommen zur Premiere: mein erster Testbericht gegen Bezahlung. Vermittelt wurde mir dieser Auftrag von der Firma Trigami (siehe oben) mit Sitz in Basel. Es ist jetzt aber nicht so, dass ich hier ein Loblied über den Kunden abspulen müsste. Ich habe das Produkt getestet und fasse im Post meine Eindrücke fair und sachlich zusammen.

Ab in die virtuelle Welt. Begriffe wie "Second Life" oder "World of Warcraft" sind, nicht zuletzt dank unzähligen Medienberichten, derzeit in aller Munde. Weltweit mehrere Millionen Menschen haben sich im Internet eine zweite Persönlichkeit zugelegt. Sie führen da ein zweites Leben, weit ab von der Realität. Aber auch in diesen Parallelwelten ist das Leben nicht gratis, es will gearbeitet und Geld verdient werden. Und genau da setzt Onlineshop GameGoods ein.

GameGoods ist ein Onlineanbieter, der echtes Geld in virtuelle Währungen umtauscht. Virtuelle Währung erkaufen, hä? Ok, von vorne. "World of Warcraft", kurz WOW, zum Beispiel ist eines der beliebtesten Onlinespiele überhaupt. Jeder, der sich in diesem Spiel tummelt braucht Geld, um damit neue Gadgets zu kaufen. Nun hat aber nicht jeder Spieler Lust oder genug Zeit für sein virtuelles Geld (bei WOW heisst das Geld übrigens Gold) zu "arbeiten". Und für diese Leute bietet GameGoods für echte harte Euros virtuelles Geld an. Mit dieser künstlichen Kohle kann man sich dann anschliessend im Game mit zahlreichen Artikeln eindecken. Gamegoods ist also quasi eine Art Bank oder Wechselstube für die virtuelle Welt.

Die folgenden Spiele werden derzeit von Gamegoods bedient (Directlinks zu den Games):


In meinen Augen noch ein kleiner Schönheitsfehler, dass nicht mehr Spiele im Angebot sind. Die beliebtesten Games sind derzeit mal dabei, aber das Angebot dürfte demnächst erweitert werden. Immer mal wieder reinschauen halt, wenn gerade dein Spiel noch nicht am Start ist.

Der Einkauf selber ist sehr einfach. Der ganze Ablauf ist in Deutsch gehalten und leicht verständlich. Wer sich angemeldet hat, der geht in den Shopbereich und es kann los gehen. Spiel und den entsprechenden Server auswählen. Währung und Anzahl aussuchen und in den Warenkorb legen. Die Bezahlung ist per Paypal, Worldpay oder Moneybookers möglich. Der Anbieter garantiert eine "Auslieferung" der Ware innert 1 bis zu maximal 12 Stunden, im Durchschnitt sind es etwa 3 Stunden. Die Lieferung der eingekauften Spielwährung erfolgt dann im Spiel selber.

In Sachen Preise kommt es darauf an, auf welchem Server man spielt. So können - um bei "World of Warcraft" zu bleiben - 2000 Gold an einem Ort 32 Euro und auf nem anderen Server über 50 Euro kosten.

Wer diesbezüglich Fragen hat, der wendet sich an die Macher von GameGoods. Es gibt eine Postadresse mit Sitz in Bukarest und dazu eine 24 Stunden Service Hotline, welche jedoch kostenpflichtig ist. Wer Geld sparen will, der nutzt den Live Chat oder den E-Mail Support. Alles in allem macht der Support aber einen soliden Eindruck und eben - es wird Deutsch geredet, was bei technischen Problemen noch praktisch ist.

Derzeit gibt es im Shop, wie oben erwähnt, die Möglichkeit die jeweiligen Spielwährungen der Games zu kaufen. Die Macher versprechen aber, dass es demnächst noch andere Produkte geben wird. So ist geplant, dass man bald auch Level-Ups oder sogar komplette Spieler-Accounts erwerben kann. Ebenso ist der Ankauf von virtuellem Geld in Planung.

Fazit: Gamegoods macht einen simplen, aber guten Eindruck auf mich. Meine persönlichen Lieblingsspiele werden zwar noch nicht angeboten, jedoch kenne ich zahlreiche WOW-Gamer, welche immer wieder darüber jammern, wieviel Zeit man dafür verschwende um eine gute Summe an Gold zu erarbeiten. All diesen Zockern wird mit dieser Seite bestimmt geholfen. Denn anstatt sich für virtuelles Geld ein Bein auzureissen, kauft man es sich halt schnell und hat dann dafür anschliessend mehr Zeit fürs eigentliche gamen.

Ach ja, für all die, welche der Meinung sind, dass es illegal sei, für bare Münze virtuelles Geld zu kaufen. Auch diesem Thema widmet die Seite ein eigenes Kapitel. Wer Zweifel hat, der soll sich das vor der Bestellung einfach kurz durchlesen.

Link zum Shop: www.gamegoods.de