12. Januar 2012

Lutscher! Kannibale! Zecke! Motzki!

Nein, das gibt keine Fluch-Orgie heute, vielmehr eine Liste von Spitznamen. Morgen startet ja das RTL Dschungelcamp, mit von der Partie der Fussballer Ailton - auch bekannt unter dem Titel Kugelblitz. Nun, warum man ihn so nennt, das dürfte spätestens nach der ersten Folge von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" klar werden. Seine Figur erinnert durchaus an eine Kugel, wobei man Ailton zugestehen muss, dass er trotzdem immer blitzschnell war in seiner aktiven Zeit. Eben, ein Kugelblitz halt. Das Fussballbusiness bietet aber noch andere, zum Teil äusserst witzige, Spitznamen. Die BILD-Zeitung hat unlängst ein paar von ihnen (fast 100 Stück) aufgelistet, nachfolgend eine kleine Auswahl: 
  • Andreas Möller – Heintje
  • Gerald Asamoah – Blondie
  • Khalid Boulahrouz – Der Kannibale
  • Jupp Heynckes – Osram
  • Mark Wilmots – Kampfschwein
  • Michael Zorc – Susi
  • Simon Rolfes – Simse
  • Tomas Rosicky – Schnitzel
  • Torsten Frings – Lutscher
  • Andreas Neuendorf – Zecke
  • Ottmar Hitzfeld – Der General
  • Dieter Eilts – Ostfriesen Alemao
  • Edgar Davids – Pit Bull
  • Guido Buchwald – Diego
  • Oliver Reck – Pannen-Olli
  • Rudi Völler – Tante Käthe
  • Bernd Schneider – Schnix
  • Bernd Schuster – Der blonde Engel
  • Franz Beckenbauer – Der Kaiser
  • Gabriel Batistuta – Bati-Gol
  • Hasan Salihamidzic – Brazzo
  • Helmut Rahn – Der Boss
  • Horst Hrubesch – Kopfball-Ungeheuer
  • Robert Huth – The Berlin Wall
  • Felix Magath – Quälix
  • Ansgar Brinkmann – Der weisse Brasilianer
  • Matthias Sammer – Motzki
  • Berti Vogts – Der Terrier
  • Gerd Müller – Bomber der Nation
  • Jürgen Klinsmann – The Diver oder Flipper
  • Lionel Messi – El Pulga (Der Floh)
  • Oliver Kahn – Der Titan
  • Lukas Podolski – Prinz Poldi
  • Sepp Maier – Die Katze von Anzing
  • Stefan Effenberg – Der Tiger
  • Thomas Häßler – Icke
  • Ruud van Nistelrooy – Van the Man
  • Werner Lorant – Werner Beinhart
  • Willi Lippens – Ente
  • Zinedine Zidane – Zizou
  • Kevin Scheidhauer – Scheide
  • Pierre-Michel Lasogga – Lasagne

11. Januar 2012

Intouchables - Ziemlich beste Freunde

Erinnert Ihr euch noch an die Ch'tis? Ich hab den Film inzwischen gegen 10 Mal gesehen, davon einmal auf Deutsch und ich amüsiere mich wohl auch beim 11ten Mal noch. Eine herrliche Komödie aus Frankreich. Und nachdem es seither ein bisschen ruhig war - zumindest hier in der Schweiz - in Sachen lustigen Filmen aus unserem westlichen Nachbarland kommt nächste Woche ein Meisterwerk in die Schweizer Kinos: "Intouchables - Ziemlich beste Freunde" ist mit 16 Millionen Zuschauern in Frankreich der erfolgreichste Film des Jahres 2010. Seit letzter Woche läuft „Ziemlich beste Freunde“ auch in deutschen Kinos und erreichte bereits am ersten Wochenende fast 300 000 Kinozuschauer. Seit dem Start von „Asterix bei den Olympischen Spielen“ im Januar 2008 konnte kein französischer Film mehr im deutschen Kino ein solches Ergebnis reissen.Und ein Muss auch für alle Schweizer Fans von gehaltvollem, französischem Humor. 

Ausgangspunkt für „Ziemlich beste Freunde“ ist eine wahre Geschichte: 2004 haben die Regisseure eine Doku gesehen, welche sie wohl sehr beeindruckt hat. Der Film hiess ‚À la vie, à la mort’ und erzählt von einer äusserst unwahrscheinlichen, aber eben wahren, Begegnung. Philippe Pozzo di Borgo, adelig, reich, erfolgreich, ehemaliger Werbeleiter für die Champagnermarke Pommery, hatte mit 42 einen Segelflug-Unfall erlitten, der ihn querschnittgelähmt zurückliess. Kurze Zeit später starb seine Ehefrau, er blieb allein mit zwei adoptierten Kindern. Abdel, ein Schwarzer nordafrikanischer Herkunft, wurde als Betreuer engagiert. Dieser Mann aus einer ganz anderen Gesellschaftsschicht wurde ihm bald eine nicht mehr wegzudenkende Lebensstütze. Dabei kam Sozialhilfeempfänger Driss nur in Philippes Stadtvilla vorbei, um eine Unterschrift zu holen, die belegt, dass er sich um die Stelle als Pfleger beworben hat. Echtes Interesse hat Driss daran nicht. Rotzfrech will er den Besuch so kurz wie möglich halten. Mitleid für den Rollstuhlfahrer hat der Ex-Häftling keines. Und genau das ist es, was Philippe sucht! Driss bekommt die Stelle, zieht aus dem Armenviertel in die Villa und macht aus dem griesgrämigen Geldsack wieder einen lebensfrohen Menschen ...


Die Filmemacher besuchten Philippe Pozzo di Borgo in seinem heutigen Domizil in Essaouira in Marokko: „Dieses Treffen hat alles entschieden, denn er erzählte uns auch das Ende der Geschichte, das in der Doku nicht vorkam. Seine Bedingung: ‚Ihr müsst einen witzigen Film daraus machen, diese Geschichte kann man nur mit Humor erzählen." Gesagt, getan.  Das Duo fand mit Omar Sy einen genialen Hauptdarsteller, der Mann ist ein Naturereignis. Die Lebensfreude und Freundlichkeit, die er mitbringt, seien unbezahlbar. Und weiter: "Als Gelähmten Philippe wünschten wir uns, um ehrlich zu sein, zunächst Daniel Auteuil. Der konnte nicht, weil er gerade einen Film inszenierte. Zufall, dass Daniel und François Cluzet denselben Agenten haben. Innerhalb von fünf Minuten war alles geklärt. Heute können wir uns den Film ohne François gar nicht vorstellen." 

Die Macher, Eric Toledano und Olivier Nakache, haben sich übrigens einst im Ferienlager kennengelernt. „Wir waren dort Animateure“, erzählte Eric einer französischen Kinozeitschrift, „und haben schnell gemerkt, wie sehr wir beide das Kino lieben. Für mich war es schon als Kind ein Lebenselixier, ein Mittel, meinen Horizont zu erweitern.“ Auch Olivier war seit jeher ein Filmverrückter: „Ich will gar nicht sagen, wie oft ich die Schule geschwänzt habe, um ins Kino zu gehen. Nach regem Gedankenaustausch haben Eric und ich beschlossen, dieses Hobby auszuleben.“.Den fulminanten Erfolg von „Ziemlich beste Freunde“ hatte weder Eric noch Olivier geahnt: „So was kann man nicht ahnen. Nur geniessen. Hätte man derlei Ahnungen, könnte man ja gleich Rezepte erstellen. Was wir wollten, war eine Komödie, deren Inhalt die französische Gesellschaft ein bisschen aufrütteln sollte. Offensichtlich ist uns das gelungen.“

"Intouchables - Ziemlich beste Freunde" kommt am 19. Januar in die Schweizer Kinos - in Aarau hoffentlich mit einer Kopie in Originalsprache. Ah ja, den Soundtrack sollte man sich übrigens auch mal anhören, es lohnt sich! 

10. Januar 2012

Gut gebrüllt, Mister Hildebrand

"If you want to make enemies, try to change something.", dieses Zitat hat der ehemalige SNB Chef Hildebrand gestern während seiner PK vom Stapel gelassen. Irgendwie ist es mir bis heute im Kopf hängengeblieben. Denn genau damit trifft der gute Mann den Nagel auf den Kopf. Wie es mir scheint, haben wir in der Schweiz immer noch zünftig Probleme mit Veränderungen aller Art und sei es nur eine eigenständige Ehefrauen oder eben - wie es Hildebrand gesagt hat - der Tatsache, dass überhaupt mal jemand etwas so macht, wie es ihm gerade passt und er es für gut befindet. Ich will jetzt aber gar nicht tiefer auf dieses politische Trauerspiel eingehen, denn es wurde schon mehr als genug gesagt und am Schluss bleiben nur Verlierer- ausser der Blocher, aber der sieht sich ja sowieso immer als Sieger. Vielmehr finde ich, dass das Zitat vom ehemaligen US Präsidenten Woodrow Wilson sehr gut in unsere Zeit passt. Die ist zwar sehr schnelllebig, aber irgendwie kommt die Gesellschaft mit den Veränderungen dann doch nicht klar. Und ist dann beleidigt, wenn sie nicht hinterher kommt... 

Ich sehe durchaus Beispiele in meinem ganz persönlichen Umfeld. Mein 2011 war zugegeben turbulent, sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich. Aber mir gefällts, sehr sogar und ich bin glaub auch niemanden Rechenschaft schuldig, oder? Andere Menschen haben mit den Veränderungen in meinem Leben schon mehr Mühe: "Wie du zügelst schon wieder?", "Warum hast du deine Firma aufgegeben?", "Eine neue Beziehung so kurz auf die letzte?" und so weiter. Nun, ich suche mir das unterm Strich ja auch nicht alles so aus, aber ich bin froh, dass es das Schicksal (oder was auch immer) derzeit so gut mit mir meint und hoffe, dass dieser Zustand noch lange anhält. Klar, für Aussenstehende geht das vielleicht alles etwas schnell, aber was solls? Ich kenne genug glückliche Menschen, welche genau durch solche spontanen Veränderungen erst den Weg zum Glück gefunden haben. Besser als solche, die über Jahre am - vermeintlich - Bewährten festhalten, sich dabei aber selber verlieren... Viele glückliche Beziehungen sind unerwartet und Hals über Kopf entstanden, halten dafür aber schon über Jahre. Und schon so mancher hat im Job den Sprung ins kalte Wasser gewagt und wurde am Schluss mit neuen Erfahrungen belohnt. Aber mal ehrlich, nicht immer lässt sich das Leben planen. Zum Glück. Das mag gewisse Menschen verunsichern, für andere Leute liegt genau darin der Reiz ihres Daseins. Für einen ist es spannend, alle 3 Jahre seinen Job zu wechseln. Sein Nachbar braucht Konstanz und bleibt bis zur Pension im gleichen Betrieb. Und einer heiratet mit 22 seine Freundin aus der Schulzeit, während der Andere ausprobiert, bis er der Meinung ist, dass er sein Glück gefunden hat. Tja und Herr Hildebrand? Der hat seiner Frau eine Vollmacht für sein Konto gegeben, was in der Schweiz halt immer noch ein sehr heikles Thema und für viele Konservative ein absolutes No Go ist. Leider. Eben, wir erinnern uns an das Zitat von Mister Woodrow Wilson und ich bringe zum Schluss noch das Wort "Neid" ins Spiel... Think about it!


9. Januar 2012

Alles neu macht der TV-Januar 2012

Alle Jahre wieder: Die grossen TV-Sender starten im Januar so viel Neues wie in keinem anderen Monat. Der Grund, im Januar wird traditionell deutlich mehr ferngesehen als in den restlichen elf Monaten - und mit tollen Zuschauerzahlen zu Beginn des Jahres können die Privatsender die Werbebuchungen für die kommende Zeit positiv beeinflussen. Die erste Woche des neuen Jahres hatte bereits einiges Neues zu bieten: "Rach - der Restauranttester" startete so erfolgreich wie nie in seine neue Staffel, bei RTL II lief mit einigem Erfolg die neue Trash-Kuppel-Soap "Traumfrau gesucht" an, dazu gab es neue Folgen vom "Bergdoktor", "Daniela Katzenberger - natürlich blond", RTL IIs "Messie-Team", dem "Bachelor", "Desperate Housewives", sowie die Vorab-Premiere des neuen US-Sitcom-Erfolgs "New Girl", welche ab Mittwoch dann jeweils um 21.15 Uhr auf seinem ProSieben-Stammplatz zu sehen ist.


Laut ging es am Samstagsabend bei RTL weiter: "Deutschland sucht den Superstar" legte wieder los und befeuerte den aktuellen Kampf der Musik-Castings - nicht zuletzt dank starken Auftritten von zwei Schweizer Talenten. Auch "Martin Rütter - Die grosse Hundeshow" ab 21.15 Uhr konnte von den "DSDS"-Quoten profitieren. Die sonntägliche Top-Quote beim jungen Publikum konnte gestern schliesslich ProSieben holen: Rolands Emmerichs Zerstörungs-Epos "2012" war ein Hit.

Heute Montag hievt die ARD seine Unternehmens-Checks aus dem Dritten ins Erste: "Der Lidl-Check" könnte um 20.15 Uhr ebenso RTL und Co. Konkurrenz machen, wie "Der McDonald's-Check" eine Woche und "Der H&M-Check" zwei Wochen später. Den Info-Montag bestückt Das Erste zudem mit dem "Riester-Dilemma" um 22.45 Uhr und "2012 - Geht die Welt unter?" um 23.30 Uhr. Die derzeit erfolgreichste deutsche Fernsehserie kehrt morgen Dienstag mit neuen Episoden zurück: "Um Himmels Willen" wird (unverständlicherweise) wieder für Top-Zuschauerzahlen sorgen. Spannend wird es bei ProSieben ab 21.10 Uhr: Werden die (ebenfalls unverständlicherweise) zahlreichen "Two and a Half Men"-Fans auch den neuen Hauptdarsteller Ashton Kutcher akzeptieren. Die Quoten werden es zeigen.

Am Donnerstag kämpfen die grossen Privatsender mit völlig neuen Abenden um die Vorherrschaft in den Wohnzimmern der jungen Zielgruppe. RTL startet um 20.15 Uhr die neue Serie "Die Draufgänger", die zuvor erfolgreich mit einem Piloten getestet wurde, um 21.15 Uhr läuft die dritte "Countdown"-Staffel an. Sat.1 setzt um 20.15 Uhr "Die perfekte Minute" mit Ulla Kock am Brink dagegen und will um 21.15 Uhr mit Ex-RTL-Frau Julia Leischik und ihrem neuen Format "Zeugen gesucht "punkten. "Die Harald Schmidt Show" läuft zudem ab diesem Tag auch donnerstags. ProSieben startet auf dem angestammten Casting-Sendeplatz "Unser Star für Baku", die Suche nach dem deutschen Kandidaten für den "Eurovision Song Contest".

Überaus spannend wird es am Freitag, den 13. Januar zugehen. Mit der neuen Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" (ja, ich habs schon programmiert!) startet RTL den mit hoher Wahrscheinlichkeit grössten Januar-Quotenhit der 14- bis 49-Jährigen. Bis zu 5,65 Mio. junge Zuschauer sahen im vergangenen Jahr zu - nur die Frauen-Fußball-WM, ein Klitschko-Kampf und der "Song Contest" waren 2011 erfolgreicher. Spannend wird es auch deswegen, weil der Dschungel um 21.15 Uhr startet und dem neuen Casting-Hit "The Voice of Germany" (20.15 Uhr bis 22.15 Uhr bei Sat.1) empfindliche Zuschauerverluste zufügen könnte.

Bei RTL startet am Samstag (14.1.) zudem die neue "Kaya Show" mit Kaya Yanar, die schon deswegen ein Hit wird, weil sie zwischen "DSDS" und dem Dschungel zu sehen ist. Kuppel-Trash-Nachschub gibt es bei den Kölnern am Sonntag um 19.05 Uhr: "Einsam unter Palmen". Zum Geheimtipp könnte "Die Wiwaldi Show" im WDR Fernsehen werden, in der die aus "Zimmer frei!" bekannte Hundepuppe Prominente wie Barbara Schöneberger begrüsst. Nicht zu vergessen die Handball EM, welche ab dem 15.1. zu sehen ist.

Am Dienstag, den 17. kehrt mit Kommissar Wolff eine fast vergessene Krimifigur zurück - zunächst für einen Sat.1-Zweistünder, bei Erfolg sicher auch wieder für mehr. Kabel eins lässt parallel dazu die skurril klingende Sendung "Die Torten-Tuner - Wir backen das!" auf das Publikum los, in der ein Konditor rekordverdächtige Torten und Kuchen backt. "Die Quizshow mit Jörg Pilawa" klingt zwar so, als wäre sie schon tausende Male gelaufen, doch das, was das ZDF am Mittwoch um 20.15 Uhr startet, ist tatsächlich ein neues Format. Die Unterschiede zu bisherigen Quizshows dürften aber eher bescheiden sein. Schon wieder Probleme könnte "The Voice of Germany" am Freitag, den 20. Januar bekommen - dann tritt die Show noch einmal gegen den RTL-Dschungel an, dazu zusätzlich gegen den Auftakt der Bundesliga-Rückrunde, der mit Bayern München und Borussia Mönchengladbach live im Ersten übertragen wird.

Den Neustart des Monats wird es dann am Montag, den 23. Januar geben: "Gottschalk Live" wird geboren. Wohl kein anderes Format wird derzeit mit so viel Spannung erwartet - und bei wohl keinem anderen steht der Moderator so unter Druck. Thomas Gottschalk wird den Druck ertragen. Ob das Publikum seine neue ARD-Vorabend-Sendung annimmt, wird sich zeigen. Einen weiteren Krimipiloten bringt Sat.1 am Dienstag, den 24. an den Start: "Hannah Mangold & Lucy Palm" mit Anja Kling und Britta Hammelstein. Bei Erfolg wird es sicher auch hier Nachschub geben. Armin Rohde spielt am Mittwoch im ARD-Film "Alleingang" einen cholerischen Geiselgangster - auch hier besteht wohl Einschaltpflicht.

Das zweite neue Julia-Leischik-Format startet Sat.1 am Donnerstag, den 26. Januar: "Bitte melde dich" läuft um 21.15 Uhr. Endlich neue "heute-show"-Folgen erwarten die grösser werdende Fangruppe am Freitag, den 27. Januar (wie immer um 22.30 Uhr) - gegen den RTL-Dschungel wird es aber auch diese Sendung schwer haben. Schon um 21.15 Uhr präsentiert Oliver Geissen das neue Format "Kinder fragen - Comedians antworten" - klingt potenziell kurzweilig. Am Samstag endet dann die neue "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"-Staffel, aber noch nicht der Januar der Neuheiten. RTL II startet am Montag, den 30. nämlich noch die Spielshow "Stadt, Land, ..." und Vox am Dienstag, den 31. die Castingshow "Das perfekte Model" mit Eva Padberg.

Uff, das wars dann. Natürlich gibt es auch neue Formate beim ORF und vermutlich auch beim Schweizer Fernsehen. Aber mal ehrlich, wer will all diesen Müll überhaupt sehen? Ich hab meinen HD-Recorder mal für den Dschungel scharf gemacht, da schau ich bestimmt ein paar Mal rein. Aber den ganzen Rest, welchen ich gerade aufgezählt habe, fehlen mir vermutlich Zeit und Lust. Wiwaldi im WDR, okay, das zieh ich mir eventuell auch mal rein... aber sonst? Die machen auch TV ohne mich, wetten?! Free Rainer!!!!

Quelle: meedia.de

7. Januar 2012

Der Song zum Wochenende

Nun, viel kann ich über den heutigen Künstler auch nicht erzählen. Er ist mir letzte Woche bei Spotify zufällig als Sänger aufgefallen und ich hab mir darauf hin gleich all seine Songs/Alben geholt. Neben Stimme und Musik faszinieren mich ja vor allem die brutal ehrlichen Texte. Genial! Es geht um Tex, so nennt sich der Mann, der im wahren Leben Christoph Drieschner heisst. "Bekannt" war er mir bislang eher als Moderator der Musiksendung "TV Noir", aber nachdem ich Songs wie "Nicht in unserem Leben", "Dein Mond" oder "Wehtun" gehört habe, geht mir seine Stimme nicht mehr aus dem Kopf. Singer/Songwriter der Hamburger Schule, so in etwa würd ich es beschreiben. Dass er Rio Reisers "Stiller Raum" gecovert hat, mach ihn auch nicht unbedingt weniger sympa. Also, liebe KiFF- und Tuchlaube-Booker - einladen! Hier - in meinen Augen bzw. Ohren - Tex' stärkster Song: "Haut".